Nichtregierungsorganisationen unterstützten während der Pandemie 1,7 Millionen Menschen

Die Covid-19-Pandemie brachte viele in finanzielle Not. In einem Blog-Beitrag auf DeFacto verdeutlicht Journalist Adrian Ritter den unverzichtbaren Beitrag zivilgesellschaftlicher Hilfe zur Krisenbewältigung.
Während der Covid-19-Pandemie erlitt ein Teil der Bevölkerung grosse Einkommenseinbussen. Besonders betroffen waren Personen mit tiefem Einkommen sowie Menschen in prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen – darunter viele Migrantinnen und Migranten, Frauen und jüngere Erwerbstätige.
Vor allem für Personen, die keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu staatlicher Unterstützung hatten, waren die Hilfe und die Initiativen zivilgesellschaftlicher Organisationen in dieser Zeit zentral. Hunderte von Hilfswerken wie die Caritas, das Rote Kreuz oder die Heilsarmee waren wichtige Anlaufstellen. Gemäss Schätzungen unterstützten Nichtregierungsorganisationen (NGO) während der Pandemie in der Schweiz rund 1,7 Millionen Menschen. Die finanzielle, materielle aber auch psychische Unterstützung dieser Organisationen war unverzichtbar.
Für seinen Artikel über die Rolle von Nichtregierungsorganisationen in der Krisenbewältigung hat Wissenschaftsjournalist Adrian Ritter bei drei Wissenschaftlern der Forschungsgruppen «An vorderer Front in humanitären Krisen» und «Armut und soziale Sicherheit» nachgefragt. Der Beitrag ist in der Blog-Serie des NFP 80 auf DeFacto erschienen.
